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Konflikte verstehen. Handlungsfähig werden.

 

Wie entsteht ein Konflikt – und wie können Sie Konflikte lösen?

Es gibt verschiedene Konfliktebenen, die Bestandteile des „unsichtbaren“ Teil des Eisberges sind, die in den meisten Konflikten eine Rolle spielen und die wichtig für stimmige Lösungen sind. All diese Ebenen sind wichtig für ein erfolgreiches Konfliktmanagement.

Ebene der Unterschiedlichkeit

Jeder Mensch hat eine einzigartige Art und Weise die Welt wahrzunehmen. Eine „objektive“ Realität gibt es also bei zwischenmenschlichen Themen nicht.

Bei Dingen, die messbar sind, ist das anders, aber selbst in manchen Bereichen der Physik werden solche Phänomene angenommen. Aus dieser Unterschiedlichkeit entstehen viele Konflikte, vornehmlich dann, wenn davon ausgegangen wird, es gäbe nur eine „richtige“ Art und Weise etwas zu sehen, zu bewerten oder zu empfinden.

Bei erfolgreichem Konfliktmanagement geht es daher darum, von einem „Entweder-oder“ (Nur ich habe Recht – oder nur Du hast Recht) hin zu einem „Sowohl-als-auch“ (Ich habe Recht, Du hast Recht, wie gehen wir mit diesen Unterschieden um?) zu kommen.

Wir fragen uns daher z.B.: Wie nehme ich, wie nimmt der andere die Welt wahr? Was verbindet uns? Und wo „sehen“ wir durch unsere jeweilige „Brille“ die Dinge ganz unterschiedlich?

Ebene der Anliegen und Bedürfnisse

Unsere Art, die Welt wahrzunehmen, ist u.a. stark dadurch geprägt, welche Bedürfnisse und Anliegen wir in der aktuellen Situation haben. Ist uns beispielsweise Sicherheit in einer Situation besonders wichtig, oder Unabhängigkeit, oder Gerechtigkeit, oder Verbundenheit.

Dies „prägt“ die Art und Weise, wie wir die Situation wahrnehmen – und gibt uns Auskunft über das, was wir in der Situation suchen. Fühlen wir uns in zentralen Bedürfnisse bedroht, so entsteht fast automatisch Frustration und Unzufriedenheit.

Wenn wir in Konflikt geraten, geschieht dies meist dann, weil es um etwas geht, das für uns persönlich bedeutsam ist. Und wir den Eindruck gewinnen, dass die Position der anderen mit meiner Position nicht vereinbar ist.

Für ein erfolgreiches Konfliktmanagement, sind folgende Fragen daher wichtig:

Welche Bedürfnisse habe ich? Welche sehe ich bedroht oder in Gefahr? Welche Ziele ergeben sich daraus? Wie würde die andere Person diese Fragen beantworten?

Ebene der Emotionen und Sicherheit

Konflikte gehen fast automatisch mit „heißen“ Emotionen einher. Das sind beispielsweise Gefühle wie Wut und Ärger, Bedrohung, Verunsicherung, Abwertung des anderen oder von mir selbst, etc.

Diese emotionale Ebene macht Konflikte auch so anstrengend und belastend. Gleichzeitig ist sie für das Schmelzen von Konflikten entscheidend. Und wir nutzen sie gewissermaßen als Wärme, um das Konflikt-Eis zu schmelzen.

Dafür ist es wichtig, die Emotionen ernst zu nehmen, wahr zu nehmen, ihnen Raum zu geben und einen Rahmen für sie zu finden, der es gleichzeitig ermöglicht, nicht dauerhaft „Rot“ zu sehen.

Das Herstellen eines sicheren, geschützten Rahmens, um den Konflikt zu adressieren ist daher ausgesprochen wichtig für ein erfolgreiches Konfliktmanagement.

Konflikte im Team

Sie haben Konflikte im Team? Vielleicht in Ihrem Führungs-Team, mit einem oder mehreren Kollegen oder mit Gesellschaftern. Die Konflikte belasten und nerven Sie. Sie wollen erfolgreich sein. Wollen was erreichen. Dafür wollen Sie als Team den Konflikt lösen – und Ihre Energie wieder für das haben, was Ihnen Spaß macht. Geht das? Ja. Wie?

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Ebene der Ziele

In jedem Konflikt steckt auch – meist nicht so deutlich spürbar – ein Ziel, das jeder Konfliktbeteiligte erreichen möchte.

Das Herausarbeiten dieser Ziele ist ein wichtiger Schritt, um kreativ nach Lösungen zu suchen. Denn zum Gipfel gibt es in der Regel viele verschiedene Wege. So kann Konfliktmanagement gelingen.

Ebene der Strukturen

Manchmal ist ganz klar, wer an einem Konflikt beteiligt ist. In anderen Fällen ist das weniger deutlich – und nicht selten spielen Personen eine wichtig Rolle, die zunächst gar nicht sichtbar in den Konflikt verwickelt sind.

Typische Fragen, die für ein erfolgreiches Konfliktmanagement wichtig wären sind: Welche Rolle spielt der Chef, wenn zwei im Team sich streiten? Welche Rolle haben die Abteilungsleiter zweier sich bekriegender Abteilungen? Es ist daher wichtig zu klären, in welchem Beziehungssystem der Konflikt stattfindet. 

Ebene der Wechselwirkungen

Konflikte entstehen in der Regel in Wechselwirkungen zwischen Menschen.

Christiane interpretiert das Verhalten von Frank in einer bestimmten Weise, verhält sich dadurch wiederum auf eine bestimmte Weise und die wiederum bewertet und interpretiert Frank wieder in seiner eigenen Art (und mit seiner eigenen „Brille“).

Was ist Henne, was ist Ei? In der Regel ist das schwer zu sagen. Dieses Prinzip der Wechselwirkung können wir uns aber zum Schmelzen von Konflikten zu Nutzen machen – denn es eröffnet uns eine Vielzahl von Handlungsmöglichkeiten für erfolgreiches Konfliktmanagement.

Konflikte mit Kollegen lösen

Sie haben Konflikte und fragen sich, wie Sie diese Konflikte lösen können? Sie sind eine Streitpartei – und die andere(n) Partei(en) sind nicht bereit, verfügbar, ansprechbar für eine gemeinsame Konfliktlösung? Möglicherweise liegen Sie im Clinch mit Kollegen, Mitarbeitern oder Führungskräften? Sie wollen wissen, was Sie aus sich herauszur Lösung der Konflikte beitragen können? Oder Sie sind durch die Konflikte belastet und angegriffen? Gefühle von Sicherheit, Selbstvertrauen und Handlungsfähigkeitwären schön? Sie suchen nach Wegen und Möglichkeiten, die Ihnen bisher noch nicht vor Augen stehen?

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Ebene der Kommunikation

Die Art und Weise, wie wir (generell und insbesondere) in Konflikten kommunizieren spielt eine ausgesprochen große Rolle für das Konfliktmanagement.

Es macht einen Unterschied, ob jemand zu mir sagt: „Ich bin mit diesem Vorschlag nicht einverstanden. Mein Anliegen ist ein anderes.Wie kann eine andere Lösung aussehen? “

Oder „Dieser Vorschlag ist doch großer Mist. Immer willst Du nur Deinen Kopf durchdrücken!“.

Bei welcher Formulierung bin ich eher bereit, mich auf eine Verhandlung einzulassen? Bei welcher Formulierung fühle ich mich eher bedroht?

Die Art der Kommunikation ist also wiederum eine wichtige Chance, als Konfliktbeteiligte/r auf ein Konfliktgeschehen positiven Einfluss zu nehmen.

Ebene der Parteilichkeit

All die oben genannten Ebenen, und insbesondere die der Anliegen, Ziele und Emotionen machen uns in Konflikten zu sehr parteilichen Akteuren.

Nämlich parteilich für unsere Seite – und das ist auch gut so, denn es geht ja auch um unsere Anliegen. Wir sind gewissermaßen zunächst in unserer Sicht und Perspektive verfangen.

Zum Entdecken von Lösungswegen und für ein erfolgreiches Konfliktmanagement ist es nützlich, das beide (oder alle) Konfliktparteien ihre Parteilichkeit behalten können UND es eine allparteiliche Instanz (den Konflikt-Manager) gibt, die Lösungswege auslotet.

Andernfalls müsste man sich gewissermaßen wie Münchhausen permanent am eigenen Schopf aus der eigenen Wirklichkeit ziehen. Das geht, ist aber ausgesprochen anstrengend.

Innere Konflikte lösen

Sie stehen vor einem Problem und wissen nicht, wie Sie sich entscheiden sollen? Mal denken Sie, Sie sollten es so machen, dann wieder sind Sie genau vom Gegenteil überzeugt? Sie fühlen sich innerlich wie „zerrissen„? Sie möchten sich gerne gut entscheiden können?

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Mein Angebot

Mein Angebot ist ein geschützter Rahmen, in dem Sie in Ruhe und Sicherheit den Konflikt betrachten können. Sie legen ihn hin wie einen Block Eis. Jetzt ist er kalt, hart, unbeweglich, leblos.

Wir schauen uns an, aus welchen Zutaten der Konflikt besteht. Welche Kraft und Energie von Ihnen in ihm steckt. Und welche Informationen über das, was Ihnen wichtig ist.

Wir erkunden die vielfältigen Gefühle, die der Konflikt in Ihnen auslöst und finden Perspektiven, die Ihnen Sicherheit und Selbstvertrauen geben.

Es geht nicht darum, dabei noch mal die Dinge zu erleben, die sie gerade so belasten, sondern gerade einen anderen, kraftvollen Blick darauf einzunehmen.

Wir schauen auf Ihre Kompetenzen und Anliegen. Und auf Ihre Wünsche und Ziele. Denn ich bin überzeugt: Sie haben gute Gründe für das, was Sie denken und empfinden – und zwar in allen Schattierungen.

Ich biete Ihnen einen Raum, in dem Ihre Emotionen Platz haben. Wir schauen auf das, was für Sie gut ist und wäre, in diesem Konflikt. Was Ihnen mehr von dem geben würde, was sie gerade jetzt brauchen können. Wir explorieren Handlungsoptionen. Bekannte und neue. Immer mit Ihren Zielen vor Augen. Sie probieren aus. Sie finden neue Wege. Sie schmelzen den Konflikt.

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Philipp Scharff

Konflikt-Schmelzer, Arbeits- und Organisationspsychologe, Systemischer Coach und Supervisor, Systemischer Berater, Führungskraft, Bergsteiger, …

Mehr Informationen

Telefon: 0177-4031905
Email: mail@philippscharff.de

Wieso Konflikte „schmelzen“?

Stellen Sie sich Ihren Konflikt vor, wie einen Eisblock. Hart, schwer, starr. Der Eisblock besteht aus Wasser. Ohne Wasser können wir nicht leben. Ein Konflikt besteht aus Bedürfnissen und Gefühlen, die uns anzeigen, was für uns wichtig ist. Was wir zum Leben brauchen.

Beim Konfliktschmelzen aktivieren wir diese Bedürfnisse, Anliegen und Gefühle. Dadurch entsteht Wärme und das Eis schmilzt. Sie erkennen jetzt, aus was der Eisblock Ihres Konfliktes besteht.

So entsteht Klarheit über das, was Sie in diesem Konflikt brauchen. Handlungsoptionen, bei denen Sie Agieren und nicht Reagieren. Und neue Perspektiven. Probieren Sie es aus. Oder rufen Sie mich an: 0177-4031905